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Durch die ständige Frage unserer Kunden: "Gibt es ein Produkt zwischen Betonwerkstein und Terrazzo?" kamen wir auf die Idee hier ein neuartiges Produkt für Architekten und Bauherren zu entwickeln. Zum einen sollte es das großflächige Erscheinungsbild eines Terrazzobodens erhalten, zum anderen sollte der Preis des Produktes zwischen Betonwerksteinplatten und Terrazzoboden liegen.

Man konnte schnell sehen, dass hier ein innovatives Produkt sich nicht nur kostengünstig und rationell darstellt, sondern auch aus architektonischem Blickwinkel neue Türen aufgestossen hat. So können in den Terrazzo-Betonböden alle erdenklichen Einlagen verarbeitet werden, wie Mosaik, Intarsien, Einlegesteine, Glas in verschiedenen Farben oder Glasfaserkabel, die eingearbeitet und dann später plangeschliffen werden.

Der herausragende Vorteil eines Terrazzo-Betonbodens gegenüber einem Betonwerkstein- oder Terrazzobodens ist das großflächige Erscheinungsbild. Flächen von 40 m² oder größer können je nach Raumgeometrie und Fußbodenaufbau durch die Einteilung mittels Trennschienen oder Mosaik-Einlegearbeiten entstehen und verleihen dem Boden und somit auch dem Raum ein größeres und offeneres architektonisches Aussehen. Vor allem Empfangs- oder Schalterhallen werden somit vom Betrachter als weitläufiger und großzügiger empfunden.

Aber auch in kleineren Räumen, selbst Bädern, strahlt der Terrazzo-Betonboden nicht nur als Bodenbelag ein exklusives Ambiente und Stil aus. Selbst Wände, Treppenbeläge und sonstige Flächen können mit diesem Produkt gestaltet werden und der Zusammensetzung hinsichtlich Farbe und Körnung sind hier keine Grenzen gesetzt.

Ein weiteres Highlight in Verbindung mit unserem Terrazzo-Betonboden ist die Möglichkeit Glasfaser-Beleuchtungstechnik einzusetzen. Hierbei werden in den Boden Glasfaserkabel eingearbeitet und später mit dem Terrazzo geschliffen, sodass die Enden der Kabel planeben zur Terrazzokonstruktion sind. Durch die Beleuchtung der Kabelstränge wird das an der Bodenoberfläche sichtbare Ende als leuchtender Punkt vom Betrachter wahrgenommen. Um die Lichtkonzentration zu vergrößern, können mehrere Glasfaserkabel gebündelt werden.


06 abziehenHerstellung von Terrazzo-Betonböden

Je nach Kundenwunsch wird mit speziell abgestimmten Terrazzokörnungen, Farbpigmenten und Zementen (wir empfehlen verformungsfreie ternäre Schnellzemente auf Grund des sehr geringen Schwindens) der Terrazzobeton auf der Baustelle hergestellt und dann nach den anerkannten Richtlinien verarbeitet.

Terrazzo-Betonböden werden wie Terrazzoböden in der Regel zweischichtig mit einem Unterbetonestrich und einem Vorsatzbeton eingebaut - Ausnahme im Verbund. Hier beträgt die Schichtdicke vor dem Schleifen je nach Belastung mindestens das 3-fache vom Durchmesser des gewählten Grösstkorns. Aus Kostengründen oder Mangels an Aufbauhöhe wird der Terrazzobetonboden auch manchmal einschichtig ausgeführt. Hier ist das spätere Erscheinungsbild etwas ungleichmäßiger, da das Größtkorn bei dem Glätten nach unten absacken kann.

Bodenaufbau für zweischichtige Konstruktionen:
Unterbetonestrich als CT-C40-F6; Stärke 5,5 - 10 cm (je nach Belastung und statischer Berechnung bei über 5 KN/m² Flächenlasten), darauf im Verbund der Terrazzovorsatz als CT-C40-F6 mit Zuschläge und Farbpigmente nach Musterzusammensetzung, Stärke 1,5 - 2,5 cm

Der Terrazzovorsatz wird mit einem Flügelglätter verdichtet und nach ausreichender Erhärtung in verschiedenen Schleifvorgängen geschliffen und gespachtelt, bis der gewünschte Kornquerschnitt bzw. die vorgegebene Rutschsicherheit von R9 oder höher erreicht wird. Auf Wunsch kann der Terrazzobetonboden auch ableitfähig hergestellt werden.


07 fugeneinteilungArbeitsablauf

Die Trennschienen werden vor dem Unterbetonestrich auf Mörtelstreifen oder soäter auf dem Unterbestonestrich exakt auf Höhe gesetzt. Auf die Rohbetondecke im Verbund oder auf Trennlage bzw. Isolierung, Fußbodenheizung oder Hohlraumboden wird der Unterbetonestrich gepumpt und später der Terrazzovorsatz aufgebracht und mit einem Flügelglätter verdichtet. Um für einen zweischichtigen Terrazzo einen kraftschlüssogen Haftverbund zwischen Unterbetonestich und Terrazzovorsatz zu erzielen, wird der Unterbetonestich kugelgestrahlt, grundiert und nass in nass mit dem Terrazzovorsatz eine Haftschlämme aufgetragen. Nach ca. 3 Tagen kann durch verschiedene Schleifvorgänge mittels Terrazzoschleifmaschinen die Vorsatzschicht bearbeitet werden.

Ein wichtiger Punkt bei den Terrazzo-Betonböden ist die Feldeinteilung und die Schieneneinteilung in Felder. Je nach Raumgegebenheiten müssen verschiedene Punkte aufgenommen und in Felder unterteilt werden. Die Aufteilung erfolgt mit dem Planer und unserem Terrazzo-Betonspezialisten, der das Schwinden des Betons beurteilen kann. Es können Metall-, Alu- oder Kunststoffschienen verwendet werden.

Die Feldgröße eines Terrazzo-Betonbodens soll auf maximal 40m² beschränkt bzw. das Verhältnis von Länge zu Breite 1:2 soll nicht überschritten werden, wobei unter Umständen auch größere Felder in Verbindung mit dem von uns empfohlenen ternären Schnellzement realisiert werden können. Bei größeren Abmessungen und überall dort, wo die Breite der Estrichplatte stark springt, sind Bewegungsfugen in der Fläche erforderlich, die mindestens 8mm breit sind.

Die Bewegungsfugen bestehen aus zwei gegeneinander gestellten L-Winkeln (in der Regel 40/20/3 aus Messing, Aluminium oder Kunststoff) und einem dazwischen gelegten Randdämmstreifen, der später nach dem Schleifen entfernt und dauerelastisch verfugt wird.


08 schleifmaschineErscheinungsbild

Der Terrazzo-Betonboden kann auf Wunsch nur flügelgeglättet, nur angeschliffen oder vollständig bis zum Schliff 220 als Polierschliff geschliffen werden. Es können auch Motive eingearbeitet werden. Es sind der Kreativität was Körnung, Farbe und sonstige Zuschläge wie Glas, Natursteine usw. angehen, keine Grenzen gesetzt.

Es sind aber auch andere Oberflächenbearbeitungen und somit auch andere Rutschklassen bis R13 möglich, wie:

  • Absäuern
  • Sandstrahlen
  • Stocken

09 schleifenMan kann die Bearbeitungsmöglichkeiten als spezielle Stilelemente einsetzen. Sollte der Terrazzo-Betonboden im Außenbereich eingesetzt werden, so erzielt man durch die oben genannten Bearbeitungsmöglichkeiten einen rutschhemmenden Belag.

Es können auch Motive eingearbeitet werden durch:

  • Naturstein Intarsien
  • farblich abgesetzte Randfriese
  • Randfriese in Naturstein
  • Glas in verschiedenen Farben


10 mbmuseum2Wo empfehlen wir den Terrazzon-Betonboden?

Für Messen, Showrooms, Schulen, Altenheime, Kantinen, Krankenhäuser, Einkaufszentren, Bürogebäude, Hotels, Banken, Museen, Kirchen, Ausstellungsräume, Kinos, Theater, Bahnhöfe usw.

Sie haben einen Belag, der extrem hart, verschleißfest, nicht brennbar, griffig und super zu pflegen ist. Der fast keine Fugen aufweist und somit großflächig wirkt und auch allen Bestaltungen standhält. Durch den Wegfall von Fugen reduziert sich die Geräuschbelastung. Der neuartige Bodenbelag in Ihrem Bauvorhanben besitzt nicht nur ein wertvolles Aussehen, sondern ist auch noch großzügiger im Erscheinungsbild, wirkt sauberer und unwahrscheinlich elegant, da nahezu die Fugen entfallen.


Nachbehandlung

Die Nachbehandlung der Terrazzo-Betonböden erfolgt in der Regel durch Abdecken mit Folie und sollte ca. 14 Tage lang durchgeführt werden. Mit dem Schleifen kann im Allgemeinen nicht vor drei Tagen begonnen werden.


Versiegelung oder Imprägnierung

Die Versiegelung oder Imprägnierung erfolgt nach der Fertigstellung des Terrazzo-Betonbodenbelages. Diese wird zusammen mit dem Bauherrn, dem Planer und der Bauleitung bemustert (z.B. matt, farbvertiefend oder poliert) und nach dem Austrocknen des Bodenbelags ausgeführt.


11 kolumbiamuseumkoelnZusammenfassung

Terrazzo-Betonböden sind hochwertige schwindarme Spezialbetonböden:

  • stark beanspruchbar
  • nicht brennbar
  • leicht zu pflegen
  • hohe Beständigkeit
  • auf Wunsch ableitfähig
  • fugenlos
  • in allen Farben und Körnungen möglich
  • in allen möglichen Aufbauten möglich (Verbund, Trennlage, Dämmung oder auf Fußbodenheizung)
  • ein Ansprechpartner (die Estricharbeiten würden komplett entfallen)
  • kurze Bauzeit (die Trocknungsphase des Estrich würde entfallen)